Die Operette hat in Vaduz Tradtion. Seit 1940 wurden jährlich Singspiele und Operetten durch Mitwirkende des Männergesangvereins Vaduz aufgeführt. Die erste Operette war das „Das Waldvögelein“ von Georg Milke. Bis 1974 wurde jedes Jahr eine Operette im Rathaussaal durchgeführt.
Mit dem Neubau des Vaduzer-Saals im Jahr 1974 brach eine neue Ära an. Der grössere und technisch besser aussgestattete Saal erweiterte die Möglichkeiten. Nachdem auch in Balzers seit 1946 Operette gespielt wird, wurde in den 70-er Jahren beschlossen, die Operetten alternierend mit der Operette Balzers alle zwei Jahre im Vaduzer-Saal aufzuführen. Der Bekanntheitsgrad der Vaduzer Operettenbühne hat stetig zugenommen und sich in der engeren und weiteren Region zu einen wichtigen kulturellen Highlight entwickelt. Im Schnitt finden in der Operettensaison jeweils 12 Aufführungen statt, die Besucherzahl liegt zwischen 6'000 bis 8'000.
1961 wurde die
Operettenbühne Vaduz als eigener Verein gegründet. Er setzt sich zum Ziel, insbesondere Operetten, Singspiele und Opern aufzuführen und Gastspiele, die unter diesen Rahmen fallen, zu fördern. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral sowie nicht gewinnorientiert.